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| Bücher |
Der Chinese
von
Henning Mankell
Zsolnay Verlag
,
2008
Gebunden - 630 Seiten
;
ISBN
3552054367
€ 24,90
Mankell hat wieder eine fixe Idee - oder ist es doch eine gute Recherche, die dem Roman zugrunde liegt. Dann kann einem wirklich bange werden:
An einem frostigen Januartag 2006 macht die Polizei von Hudiksvall eine grausige Entdeckung. In einem kleinen Dorf ist ein Massaker begangen worden, achtzehn Menschen wurden auf bestialische Weise getötet. Die Polizei vermutet die Tat eines Wahnsinnigen. Als Richterin Birgitta Roslin von der Tat liest, wird ihr sofort klar, dass ihre Adoptiveltern August und Britta Andrén unter den Mordopfern sind. Und mehr noch: So gut wie alle Ermordeten haben etwas mit ihr zu tun. Sie erkennt, dass die Polizei eine falsche Spur verfolgt, und beginnt zu recherchieren. Ihre Suche führt sie nach China, wo sie auf die grausamen Machenschaften der politischen Führungselite stößt. "Der Chinese" ist ein Thriller auf höchstem Niveau. Er hat nicht nur eine atemberaubende Handlung, sondern erzählt auch davon, was passiert, wenn ein Land zur wirtschaftlichen Supermacht wird, während im Inneren ein System politischer Unterdrückung herrscht und natürlich, was in Afrika geschiet.
Diesmal muss der wahre Afrikafan lange durchhalten, aber es lohnt sich und die Gänsehaut ist gewiss.
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