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Glossar
Mittwoch, 13.12.2017
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Felsbilder Sammelbegriff für verschiedenen Formen der Malerei und Gravierungen (Felsritzungen, Petroglyphen) auf natürlichem Fels. Fundgebiete in Afrika sind v.a. in der Sahara (Hoggar, Air, Tassili-n-Ajjer), im Maghreb (Atlasgebirge), in Ostafrika (Kenia, Tansania) und im südlichen Afrika (Namibia mit dem Bandberg, Simbabwe, Südafrika). Das Heinrich-Barth-Institut Köln forscht zu diesem Thema und hat ein Felsbildarchiv geschaffen.
Slideshow und mehr Info im Web
 
Fetisch Gegenstand mit übernatürlichen Kräften. Eine Figur, ein Stab oder auch nur eine beliebig geformte Masse aus Holz, Metall, Stein, Glas versehen mit Fell, Federn, Haaren, Knochen, Zähnen, Nägeln. Häufig mit magischen Substanzen getränkt oder gefüllt. Fetischismus
Abb. Nagelfetisch, Kongo
 
Fetischismus religiöse Praxis, bei der unbelebten Gegenständen übernatürliche Kräfte zugeschrieben werden. Diese Gegenstände, Fetisch, werden zum eigenen Nutzen oder zum Schaden Anderer durch Magie, Zeremonie und Rituale aktiviert. Der Fetischismus ist im Gegensatz zu früheren Annahmen in der ganzen Welt verbreitet.  
FGM Female Genital Mutilation, weibliche Genitalverstümmelung, hat sich als Begriff zur Abgrenzung der weiblichen Beschneidung gegenüber der männlichen bei vielen Organisationen wie GTZ, Terre des Femmes und INTACT durchgesetzt. Der Begriff betont völlig zu recht das Ausmaß eines Eingriffs in die körperliche Unversehrtheit eines Kindes, der keine medizinische Notwendigkeit hat. Nach Schätzungen von UNICEF sind 130 Millionen Frauen und Mädchen an ihren Genitalien verstümmelt. Jährlich sind mindestens 2 Millionen Mädchen von einer Verstümmelung bedroht. Der Begriff berücksichtigt aber weniger die Gefühle Betroffener, die sich selbst oft nicht als verstümmelt sehen bzw. bezeichnen lassen möchten. Situationsbedingt sollte daher ein geeigneter Sprachgebrauch gewählt werden. Beschneidung  
Friseurtafel afrikanisches Ladenschild, dass sich immer größerer Beliebtheit unter den Sammlern erfreut
Abb. Friseurschild, Togo
 
Frobenius Leo Viktor Frobenius (geb. 1873 in Berlin, gest. 1938 in Biganzolo) ist einer der bekannteste Kulturanthropologen der deutschsprachicgen Ethnologie. Seit 1904 unternahm er mit dem Berliner Afrika-Archiv, dem späteren Münchner Institut für Kulturmorphologie, sechs Forschungsreisen nach Afrika und eine siebte durch den vorderen Orient. 1925 wurde das Institut nach Frankfurt am Main verlegt. Von 1926 bis 1935 führte er fünf weitere Expeditionen in die Sahara und nach Südafrika durch. Er verfasst mehr als 50 Bücher und gehört zu den ersten Afrika-Forschern, der die Afrikaner und ihre Kultur als gleichwertig betrachteten und ein neues, empirisch fundiertes Afrika-Bild vermittelten. Seit 1946 trägt das Institut in Frankfurt seinen Namen.
mehr Info im Web
 
Fufu oder auch Foufou, Foofoo - typische westafrikanische Spezialität ähnlich unserem Kartoffelbrei aus stärkehaltigen Nahrungsmitteln wie Yams, Maniok, Taro, Hirse, Mais oder auch aus Kochbananen. Dazu werden verschiedene, oft sehr scharfe Soßen gereicht.  
Ful auch Foul, ägyptisches Nationalgericht aus gekochten Ful-Bohnen, preiswert und sättigend.  
Fulbe auch Fula, Fulani, Peul oder Toucoleur. Die Bevölkerungsgruppe umfasst etwa sieben Millionen Menschen, die sich in meist größeren Gemeinschaften über die Savannengebiete Westafrikas, vom Senegal und Guinea über Nigeria und Kamerun bis in den Tschad verteilen.  
     
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