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Glossar
Freitag, 15.12.2017
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Hadith Sammlung der Worte des Propheten Mohammed, Berichte über seine Handlungen  
Hadj Pilgerreise nach Mekka, eine der fünf Säulen des Islams. Jeder Gläubige sollte ein mal in seinem Leben nach Mekka gepilgert sein.  
Hadza auch Hadzabe, Hadapi, Kindiga, Tindiga, Wakindiga, Kangeju. Die Hadza sind eines der letzten Ureinwohnervölker in Ostafrika. Wie die San des südlichen Afrika sprechen sie eine Sprache mit Klicklauten. Die Hadza leben vom Jagen und Sammeln in der Savanne. Sie kennen weder soziale Hierarchie noch kriegerische Auseinandersetzungen. Sie fühlen sich als ein Teil der Gruppe, in der sie leben. Alle sehen sich als Glieder in der Kette der Generationen, in der sie ihre Werte und Erfahrungen im Umgang mit der Natur seit Jahrtausenden weitergegeben haben.
Die Regierung Tansanias möchte das nomadisch lebende Volk aus seinem Lebensraum zu holen und zur Sesshaftigkeit zu zwingen. Die GfbV setzt sich für das Recht der Hadza auf die Bewahrung ihrer Kultur ein (mehr im Web).
 
Harissa typische nordafrikanische Paste aus Chillies -, feurig scharfe. Sie wird in kleinen Gefäßen zu Fleisch, Geflügel, Gemüse gereicht und ist Basis für Dipps, Soßen und Salatdressing.  
Harmattan warmer Wind mit Staub aus der Sahara, tritt z.B. in Nigeria um die Jahreswende herum auf und ist sogar an der Küste spürbar  
Haussa Bevölkerungsgruppe im Nordwesten Nigerias und im Südwesten von Niger, der etwa 15 Millionen Menschen angehören. Die Sprache der Haussa (das Haussa), zählt zu den tschadischen Sprachen. Doch haben die Haussa viele Elemente aus anderen Sprachen, vor allem aus dem Arabischen, übernommen. Das Haussa wird auch von anderen westafrikanischen Ethnien als Lingua franca, als Handels- und Verkehrssprache, gesprochen. In vielen west- und nordafrikanischen Städten und entlang der Handels- und Pilgerstraßen durch die Sahara leben außerdem zahlreiche Gemeinschaften, die Haussa sprechen. Yoruba Igbo  
Henna Farbstoff, der aus verschiedenen getrockneten und zermahlenen Pflanzen bzw. Pflanzenteilen gewonnen wird und eine Braun- oder Rottönung hervorruft. Von Indien über die Arabische Halbinsel bis in den Sudan, Marokko und Nigeria reicht die Verbreitung. Schon die alten Ägypter nutzten und kultivierten den Henna-Strauch, Lawsonia inermis. Für Henna-Bemalungen werden filigrane Muster auf Hände, Füße oder auch den ganzen Körper aufgetragen. Nach mehrstündiger Einwirkzeit wird die getrocknete Paste entfernt. Zurück bleibt ein dunkelrot bis braunes Muster, das sich ca. 3 Wochen auf der Haut hält. An Festtagen schmücken sich Frauen und manchmal auch Männer auf diese Art und zu einer richtigen indischen oder arabischen Hochzeit gehört traditionell die Henna-Zeremonie. Auch Tücher, Gewänder und Alltagsgegenstände werden z.B. im Anti-Atlas-Gebirge mit Henna gefärbt. Weil Mohammed sie einmal als seine Lieblingspflanze bezeichnete, wird Henna auch "Licht des Propheten" genannt.
Abb. Hennagefärbte Handfläche
 
Herero auch Ovaherero, ursprünglich Hirtenvolk im zentralen und nördlichen Namibia. Durch die Deutsche Kolonialmacht stark dezimiert. Herero-Aufstand, Himba  
Herero-Aufstand 1904 kam es zur bekannten Schlacht am Waterberg im damaligen Deutsch-Südwestafrika. Lediglich ein Viertel der ehemals 80 000 Herero überlebte die Kämpfe bzw. ihre anschließende Flucht durch die Omaheke, einem Ausläufer der Kalahari. Ihr Land wurde von den Deutschen konfisziert, so dass sie bis heute hauptsächlich als Farmarbeiter ihr Auskommen suchen müssen. Himba  
Himba Nachfahren der Herero leben am Rand der Kalahari und haben eine außergewöhnliche schöne Körperkultur entwickelt. So reiben die Frauen ihren Körper und ihren üppigen Schmuck mit einer Creme ein, die aus ranzigem Butterfett, Ockerfarbe und dem aromatischen Harz des Omuzumba-Strauches besteht. Die Creme verleiht dem Körper einen intensiven rötlichen Glanz, der dem Schönheitsideal der Himba entspricht.
Abb. Himba, Mutter mit Kind
 
Hogon eine übergeordnete Instanz bei den Dogon, ein religiöser Führer, der auch richterliche Befugnisse hat.
Das traditionelle politische System der Dogon kennt keine Zentralgewalt. Die wichtigsten sozialen und politischen Organisationsformen der Dogon sind die erweiterten Familien und die Patrilineage, sowie die von einem Ältestenrat geleiteten Dörfer.
 
Homeland Reservat für bestimmte ethnische Bevölkerungsgruppen  
Hottentotten Früher bezeichnete man die Khoikhoin auch mit dem abwertenden Begriff Hottentotten, der vermutlich von einem Afrikaans-Wort abgeleitet ist und „Stotterer" bedeutet.  
Houngan der Weißmagier im Voodoo. Wie alle Weißmagier, betreibt der Houngan eine Magie, die anderen Menschen helfen soll. Sein weibliches Gegenstück ist eine Mambo.  
Hünengrab große Megalith- und Hügelgräber sowie Dolmen aus dem Neolithikum finden sich nicht nur in Nord- und Westeuropa und im Mittelmeerraum sondern auch in Vorder- und Ostasien und überraschender Weise auch im Norden und Westen Afrikas.  
Hutu Feldbauern, die den Großteil der Bevölkerung in den traditionellen Staaten des Gebiets zwischen dem Victoriasee und der Seenkette im westlich davon gelegenen Rift Valley im östlichen Zentralafrika, also im heutigen Ruanda und Burundi, stellen. Der im April 1994 von neuem entfachte Bürgerkrieg zwischen der regierenden Hutu-Mehrheit und den Angehörigen der Tutsi führte zu einer der größten Fluchtbewegungen der afrikanischen Geschichte. Tutsi  
     
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