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| Ifa-Orakel |
um die Wahrheit zu finden befragt der Babalawo das Ifa-Orakel |
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| Ifa-Religion |
alte Religion der Yoruba mit über 400 Göttern, die Parallelen zu den Gottheiten des Voodoo aufweisen. Höchster Gott ist Oduduwa umgeben von 16 Orscha ( Ogun, Oshun) und zahlreichen Orishas ( Orisha), engelsgleichen Wesen. Der überaus große Vorteil dieser Religion ist einerseits seine Vielfältigkeit - für jedermann ist etwas dabei - und andererseits ihre Toleranz, die große Weisheit, die es ihr ermöglichte Islam wie Christentum zu assimilieren. |
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| Ife |
Stadt im Südwesten Nigerias im Bundesstaat Oyo, eine der ältesten Städte der Yoruba. Diese nehmen an, dass die Stadt der Geburtsplatz der Menschheit ist und betrachten Ife deshalb als heilige Stadt. Hier befindet sich der Sitz des geistlichen Oberhauptes der Yoruba (Oni). Sehenswert sind das Museum of Ife Antiquities mit Bronzen und Terrakotten der Yoruba sowie das Museum des Instituts für Afrikastudien. |
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| Igbo |
Ethnie im Südosten Nigerias. |
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| Imam |
arab. Vorbeter in der Moschee. Auch politischer und religiöser Führer. Bei den Schiiten die Nachfolger des Propheten Mohammed. |
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| Impala |
schlanke afrikanische Antilope, die von Kenia bis nach Südafrika verbreitet ist.
Abb. Impala |
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| Indigo |
eigentlich der blaue Farbstoff, umgangssprachlich auch für die indigogefärbten Stoffe der Yoruba, das Adire verwendet. Der Farbstoff wird aus zerstoßenen Blättern der Lonchocarpus cyanescens gewonnwn und mit Färberginsterasche gemischt. Für die Wachsbatik werden vor dem Färben Muster mit heißem Wachs aufgetragen. Die mit Wachs reservierten Stellen bleiben beim Färben weiß bzw. werden nur schwach gefärbt. Wird der Vorgang viele Male wiederholt, können tief blaue, fast schwarze Stoffe entstehen. Fleißige Frauen sollen demnach an ihren tief schwarzen Gewändern zu erkennen sein.
Abb. Indigogefärbtes Tuch |
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| Infibulation |
Nach einer Klitoridektomie werden in einigen Regionen Afrikas auch die inneren Schamlippen entfernt und die äußeren Schamlippen zusammengenäht bzw. mit Dornen zusammengesteckt. Es bleibt nur eine kleine stecknadelkopfgroße Öffnung, durch die Urin und Menstruationsblut abfließen können. Diese Art der Beschneidung wird pharaonische Beschneidung genannt. Sie hat drastische Folgen für die Gesundheit von Mutter und Kind. Geschlechtsverkehr und Entbindungen sind sehr schmerzhaft. Durch unhygienischen Bedingungen, den Gebrauch einfachster Instrumente wie Rasierklingen, Messer, Scherben und das wiederholte Benutzen für mehrere Mädchen nacheinander an einem Tag kommt es immer wieder zu Infektionen. Die Folgen sind vielfältige Krankheitsbilder. Bis zu 15 % der Mädchen sterben direkt nach dem Eingriff, weitere 10 - 15 % an Folgeschäden. FGM |
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| Ingwer |
engl. ginger - schilfartige Staude, deren brennend scharfe Wurzelknollen roh, gekocht, in Sirup eingelegt, in kandierter Form oder als Pulver in der afrikanischen Küche Verwendung finden. Für Suppen, Süßspeisen, Fleischgerichten, als Bestandteil von Curry und sogar als Getränk (potenzsteigernd!).
Abb. Ingwerknolle |
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| Initiation |
von lateinisch initium: Eintritt, Eingang, Anfang. Bezeichnung für alle einführenden Weiheriten. Initiationsriten finden bei der Aufnahme in Stammestraditionen, Totemgruppen, Altersklassen, Geheimbünde bzw. -kulte, Bruderschaften, Mysterienreligionen statt. |
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| INTACT |
Internationale Aktion gegen die Beschneidung von Mädchen und Frauen wurde 1996 auf Initiative von Christ Müller, der Ehefrau von Oskar Lafontaine, gegründet. Zu den Gründungsmitgliedern zählten auch Norbert Blüm, Katharina Focke und Günther Jauch. Erstes Ziel des Vereins ist die direkte Hilfe in betroffenen afrikanischen Ländern. INTACT hilft Initiativen vor Ort bei Informations- und Aufklärungsarbeiten und stellt dafür Koordinatoren und dringend benötigte Gelder zur Verfügung. An aufgabewillige Beschneiderinnen werden Kleinkredite zum Aufbau einer neuen Existenz vergeben.
mehr Info im Web |
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