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| Maghreb |
arabisch: Westen, im Unterschied zu Maschrek, der nicht mehr gebräuchlichen Bezeichnung für den arabischen Osten. bezeichnet den Westen der arabisch-muslimischen Welt: Marokko, Algerien und Tunesien und wird mit Libyen und Mauretanien zum so genannten Großen Maghreb zusammengefasst. |
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| Malcolm X. |
amerikanischer schwarzer Bürgerrechtler (1925-1965), geboren in Omaha (Nebraska) als Malcolm Little. 1952 trat er den Black Muslims bei und nannte sich ab jetzt Malcolm X; seinen Nachnamen, Zeugnis des Sklaventums, ersetzte er durch ein X als Symbol für den unbekannten Namen seiner afrikanischen Vorfahren.
Weiße können uns helfen, aber nicht zu uns gehören. Es kann keine schwarzweiße Solidarität geben, solange nicht unter den Schwarzen eine gewisse Übereinstimmung besteht. Wir können nicht davon ausgehen, dass wir von anderen akzeptiert werden, solange wir nicht bewiesen haben, dass wir uns selbst akzeptieren", lautete eine der Grundüberzeugungen des schwarzen Bürgerrechtlers Malcolm X.
mehr Info im Web |
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| Mali
(Reich von) |
westafrikanisches Reich im 13. und 14. Jahrhundert. Das Reich Mali war das zweite und größte dreier sich einander ablösenden Reiche (nach Ghana 700-1240 und vor Songhai 15.-16. Jahrhundert). |
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| Malinke |
auch Maninka. Ethnische Gruppe deren Siedlungsgebiet sich über Teile von Guinea, Elfenbeinküste, Mali, Senegal, Gambia und Guinea-Bissau erstreckt. Wunderschöne Rhythemen und Gesänge. Heimat der Djembé. |
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| Mambo |
Weißmagierin im Voodoo. Wie alle Weißmagier, betreibt sie eine Magie, die anderen Menschen helfen soll. Sein männliches Gegenstück ist der Houngan. |
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| Mamy Wata |
oder Mammy Water - Liebes- und Wassergöttin, die durch rituelle Waschungen heilen kann, Ähnlich der Oshun der Ifa-Religion der Yoruba |
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| Mandela, Nelson |
erster schwarzer Staatspräsident von Südafrika (1994 - 99). Jahrzehntelang kämpfte er für die Befreiung Südafrikas von der Apartheid. Für sein bürgerrechtliches Engagement saß er mehrmals im Gefängnis (1964 zu Lebenslänglich verurteilt). Zusammen mit Klerk erhielt er 1993 für seinen gesellschaftspolitischen Kampf um die Demokratisierung von Südafrika den Friedensnobelpreis. |
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| Mangala |
auch Mancala - Sammelbegriff für eine Vielzahl von Brettspielen, die in Afrika, Asien und anderen Teilen der Erde gespielt werden. Die Bretter bestehen im Allgemeinen aus Holz. Viele sind kunstvoll geschnitzt und mit Mustern verziert. Ist kein Brett vorhanden, wird Mangala auch einfach auf Flächen gespielt, in die man kleine Vertiefungen machen kann, z. B. Sand, Dreck, Erde, Schlamm. Es werden 72 Spielsteine benötigt, die aus Samen, Perlen, Nüssen, Kieselsteinen oder Ähnlichem bestehen können. Es sieht wie ein einfaches Spiel aus, ist aber letztendlich sehr vielschichtig und raffiniert. Wari wird in verschiedenen Gegenden Afrikas gespielt, Hus ist ähnlich wie Wari und wird von den Khoikhoin in Südafrika gespielt. Chisolo stammt aus dem Norden Zimbabwes. Die Namen, Spielfelder, Regeln und Begriffe sind unterschiedlich, aber das grundlegende Prinzip ist insgesamt das gleiche. Es gibt viele Belege, dass die Ägypter diese Spiele bereits 1000 Jahre v.Chr. gespielt haben.
Abb. Mangala |
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| Mango |
die bis zu 2 kg schwere Frucht des Mangobaumes
Abb. Mango |
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| Manilla |
oder Manilha - Bronze- bzw. Kupferstangen in C-Form. Seit dem 15. Jahrhundert im Handel mit Westafrika als Währung eingesetzt. Europäische Händler kauften dafür Elfenbein, Gold, Gewürzen und für ca. 10 - 15 Manillen einen Sklaven (daher auch "Sklavengeld"). In Nigeria bis 1949 als "Kleingeld" im Umlauf.
Primitivgeld
Abb. Bronze-Manilha |
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| Maniok |
auch Manioka, Cassava, Kassave oder Brotwurzel genannt, ist ein mehrjähriger, 2-5 m hoher Strauch, der überall in den feuchten Tropen der Welt zu hause ist. Gegessen werden v.a. die länglichen, zylinderförmigen Wurzelknollen aber auch die Blätter - ähnlich Spinat. Aber Vorsicht! Maniokknollen enthalten Blausäure, die erst durch Kochen oder Dämpfen entweicht. Sie dürfen deshalb nie ungeschält verzehrt werden. Da Maniok nicht lagerfähig ist, wird der Großteil der Ernte zu Stärkemehl verarbeitet. Das so gewonnene Produkt wird dann als "Tapioca" weitergehandelt.
Abb. Maniok-Knolle |
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| männliche Beschneidung |
auch als männliche Genitalverstümmelung - MGM - bezeichnet. Ähnlich wie bei der weiblichen Beschneidung gibt es bei vielen Völkern sehr unterschiedliche Bräuche - vom einfachen Einritzen der Vorhaut als symbolischer Akt während der Initiation, über das radiäre Entfernen der gesamten Vorhaut bis zur Schälung des Penis mit kaum vorstellbaren Nebenwirkungen.
mehr Info im Web |
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| Manyaga Rassel |
Klanginstrument aus Holz und beidseitig mit unterschiedlicher Anzahl flachgeklopften Kronkorken versehen. Es ergibt einen silbrigen Klang. |
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| Marimba |
afrikanisches Daumenklavier, warm und tieftönend. Die Klangzungen werden mit dem Daumen gezupft, als Resonanzkörper dient eine Kürbisfrucht. Die Tonhöhe kann durch Verschieben der Metallzungen unter der Halteleiste verändert werden. Es gibt aber auch wundervoll klingende Instrumente aus Recyclematerial (Obstkisten, Fahrradspeichen).
Abb. Marimba |
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| Masai-Mara |
Nationalreservat in Kenias auf einer Fläche von 1510 km², 1650 m hoch gelegen. Mara steht für "gefleckt" oder "gesprenkelt" und bezieht sich auf das Graslandmosaik, dass von mächtigen, wunderschönen Schirmakazien, Buschhügeln und Uferwald unterbrochen wird und bis zum Victoriasee reicht. Es ist Fortsetzung des Serengeti National Park in Tansania und bietet wie dieser die "großen Fünf". |
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| Massai |
auch Masai - ostafrikanische Halbnomaden der Trockensavanne im Süden Kenias und Tansanias. Ihre Sprache, das Masai, zählt zur nilohamitischen Sprachgruppe. Man schätzt die Masai auf rund eine Viertelmillion Menschen.
Die traditionelle Wirtschaftsweise der Masai beruhte auf der Rinderzucht im Hochland Kenias, auf dem sie ihre Herden frei weiden ließen. Ihre Hauptnahrung bestand (und besteht) aus Kuhmilch und Rinderblut. Sie tauschten aber auch pflanzliche Nahrung von ihren Ackerbau treibenden Nachbarn ein. |
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| Matrilineage |
von lateinisch mater: Mutter, und linia: Linie. Bezeichnung für ein Sozialsystem, bei dem die Abstammung über die mütterliche Linie festgelegt wird, so dass alle Kinder zum Clan der Mutter gehören (matrilinear). Dieses System bestimmt oft auch die Erbfolge sowohl bei materiellem Besitz als auch bei sozialen Vorrechten. Patrilineage |
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| Mauren |
arabisch-berberische Mischbevölkerung in Nordafrika, die seit der Expansion des Islam nach Afrika im 7. Jahrhundert entstanden ist. Nach großen Eroberungen u.a. der Iberischen Halbinsel im 8 Jh. erinnert heute noch die Staatsbezeichnung Mauretanien an ihre Kultur. Sarazenen |
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| Medizinmann |
traditioneller Heiler. Trotz der Konkurrenz durch die westliche Medizin immer noch hoch im Kurs, v.a. wenn durch Medikamente und Operationen nur Beschwerden und Folgen, nicht aber die eigentlichen Ursachen der Störungen beseitigt wurden. Letzteres gilt als stärkster Kritikpunkt der modernen Medizin. |
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| Meroë |
Hauptstadt des meroitischen Königreiches (etwa 600 v.Chr. bis 400 n.Chr.) am oberen Nil, circa 190 Kilometer nordöstlich von Khartum (Sudan). |
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| Middle Passage |
Die mitttlere Teilstrecke der Handelsruten zwischen Europa und Amerika. Sie erlangte mit der Verschleppung von Millionen Menschen als Sklaven in die „Neue Welt“ unrühmliche Bedeutung. |
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| Migration |
Wanderungsbewegungen von Menschen |
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| Millefiori |
beliebte alte Glasperlen aus Venedig, "tausend Blumen" entstehen durch Schmelzen kleiner Segmente farbiger Glasstangen. Jede so entstandene Perle ist ein Unikat. Im Afrikahandel des 18. / 19. Jh. und bis heute beliebt. Primitivgeld
Abb. Millefiori, venezianische Glasperlen |
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| Mulay |
Titel für Heilige oder Scherifen |
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| mwo |
der führende Geheimbund der Igbo Nigerias. Seine Masken werden ausschließlich von Männer getanzt. Die verbreiteteste Maske ist der sogenannte "Gesit des schönen Mädchens" - das Ideal von weiblicher Jugend und Schönheit. |
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