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Mittwoch, 13.12.2017
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Volta wichtigster Fluss in Ghana. Er wird durch die Vereinigung von Schwarzem Volta und Weißem Volta im Zentrum des Landes gebildet. Beide Zuflüsse entspringen in Burkina Faso, das früher nach dem Fluss Obervolta genannt wurde. Der Fluss erhielt seinen Namen von portugiesischen Forschern aufgrund seines gewundenen Laufes (portugiesisch volta: Wende).  
Voodoo auch Wodu, Vodu oder Vodun. Das Wort Voodoo stammt aus Togo: Ewe wudu bedeutet Schutzgeist, aber auch Gott. Voodoo verbindet Elemente des Katholizismus mit Stammesreligionen aus Westafrika (besonders Benin). In den Voodoo-Kulten wird ein höchster Gott Bondye (französisch Bon Dieu: der gute Gott) verehrt. Daneben existieren jedoch weitere Götter, so u. a. der Vermittler zwischen Göttern und Menschen Legba oder Papa Legba, der Fruchtbarkeitsgott Damballah (Schlange) und seine Gattin Ayida-Weddo, die Regenbogengöttin („Herrin der Himmelsschlange"). Außerdem existiert im Voodoo ein ausgeprägter Ahnen- und Totenkult. Auch Geister, die so genannten Loa oder Orixa, werden angebetet. Loa variieren je nach Region. Bei ihnen handelt es sich um afrikanische Götterwesen, denen die Züge katholischer Heiliger oder auch Engel übertragen wurden. Weitere katholische Elemente des Voodoo sind Kerzen, Glocken, Kreuze, Gebete, das Taufritual sowie das Schlagen des Kreuzzeichens. Zu den afrikanischen Kultelementen gehören Tanz, Trommeln, der Zombie-Glaube und die Verehrung der Ahnen.
Voodoo-Zeremonien werden von einem Priester, dem so genannten Houngan, geleitet oder von einer Priesterin, die Mambo genannt wird. Während des Rituals rufen die Gläubigen durch Trommeln, Tanzen und Singen die Loa herbei, damit sie von den Tänzern Besitz ergreifen. Jeder Tänzer verhält sich dann in einer für den Geist typischen Weise. Während sich der Tänzer in Trance oder Ekstase befindet, vollzieht er Heilungen und erteilt Weisungen. Man unterscheidet weißmagische (Umbanda) und schwarzmagische (Quimbanda) Riten. Bei blutigen Zeremonien werden Tiere geopfert (die vorher ihr „Einverständnis" gegeben haben müssen), um schwarzmagische Einflüsse zu brechen oder Gottheiten zu besänftigen.
Praktiziert wird Voodoo heute vor allem in Haïti, aber auch in Kuba, Trinidad, Brasilien und dem Süden der USA (Bundesstaat Louisiana).
 
     
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