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Freitag, 15.12.2017
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Papa Legba der wichtigste Gott (Loa) des Voodoo. Er wird als alter Mann mit Stock und Pfeife, aber auch als Kind dargestellt. Er liebt Süßigkeiten und Rum.  
Papaya auch Melonenbaum - die bis zu 5 kg schwere Früchte werden roh mit Zucker und Zitronensaft oder mit Salz bestreut und gegessen. Man kann auch grüne, halbreife Früchte mit Fleisch füllen und im Ofen grillen oder kleingeschnitten als Gemüse kochen. Beliebt ist auch kalter Papayasaft mit Eis.
Abb. Papaya
 
Paternoster-Erbse lat. Abrus precatorius - blutroten Samen, etwa 5 mm groß mit schwarzem Nabelfleck, giftig, botanisch zur Familie der Schmetterlingsblütengewächse. Im Zahlungsverkehr zeitweise ebenso wichtig wie die Kaurischnecken (siehe Kauri, Primitivgeld).  
Patrilineage von lateinisch pater: Vater und linia: Linie. Bezeichnung für ein gesellschaftliches Ordnungssystem, bei dem die Abstammung durch die väterliche Linie bestimmt wird und alle Kinder den Namen des Vaters tragen oder zu seinem Clan gehören (Patrilinearität). Oft werden auch materielle Güter und soziale Privilegien über die männliche Linie weitervererbt. Primogenitur, Matrilineage  
Peperoni sind kleine, längliche, sehr scharfe Gewürzschoten, deren Beliebtheit in Afrika keine Grenzen kennt. Sie werden nicht nur zum Würzen von Speisen verwendet, sondern gelten auch als Heilmittel gegen vielerlei Krankheiten.
Abb. Peperoni
 
Petroglyphen international verwendeter Begriff für Felsbilder, Felszeichnungen, Ritzungen, Ideogramme oder geometrische Figuren. Die ältesten stammen aus der Steinzeit und sind weltweit verteten.  
pharaonische Beschneidung die Herkunft des Begriffes "Pharaonische Beschneidung" liegt ebenso im dunklen der Geschichte wie der Brauch an sich. Sicher ist lediglich, dass er Jahrtausende alt ist und bereits am Beginn der Menschheitsgeschichte durchgeführt wurde (möglicherweise im Zusammenhang mit der Ablösung von Menschenopfern). Nach Strabo (25 v.Chr.) galt es in Ägypten als Auszeichnung von Frauen höherer Kasten, beschnitten zu sein. Mumienfunde, die als Beleg angeführt wurden, sind aber nach neueren Untersuchungen anzuzweifeln. Ein griechischer Papyrus aus dem Britisches Museum (163 v. Chr. ) berichtet von der Beschneidung bei Mädchen in heiratsfähigem Alter und auch bei Herodot (5. Jh. v. Chr. ) finden sich Hinweise auf die Beschneidung von Mädchen als einen Brauch der Äthiopier, Ägypter, Phönizier und Hethiter. Beschneidung  
Piripiri kleine, rote, getrocknete Chilischoten. Sehr scharf! Im Asiashop erhältlich. Ersatzweise kann auch Cayennepfeffer verwendet werden.  
Podai Malereien der Loma-Frauen auf den Körpern initiierter Mädchen
bzw. an Hauswänden - anzutreffen in Guinea, Liberia und Sierra Leone. siehe auch Borinboresi
 
poro der dominierende Männerbund (Geheimbund) der Senufo (auch Frauen können bei den Senufo in Bünden organisiert sein). Mit ihm wird das rituelle, kultische Leben der Dorfgemeinschaft überwacht, insbesondere Beerdigungen.  
Primitivgeld Afrika ist besonders reich und vielfältig an aussermünzlichen Zahlungsmitteln. Zum Tausch eingesetzt wurden praktisch alles und aus allen Lebensbereichen - Vieh ebenso wie Lebensvorräte, Gebrauchsgegenstände, Kupfer- oder Eisenklumpen, Goldnuggets oder Goldstaub (siehe Goldgewicht, Katanga-Kreuz). Später wurden die Metalle in Barren gegossen, geschmiedet und oft auch als Schmuck getragen (siehe Manilla). Eines der verbreitetsten Zahlungsmittel waren Kaurimuscheln (siehe Kauri). Mit der Ankunft der Europäer kamen auch Glas- und Keramikperlen in Mode (siehe Millefiori, Chevron).
mehr Info im Web
Abb. Eisengeld
 
Primogenitur Eine Sonderform der Patrilineage, bei der der älteste Sohn Alleinerbe ist.  
Protektorat durch einen völkerrechtlichen Vertrag entstandene Beziehung zwischen einem stärkeren (Schutzmacht) und einem schwächeren Staat (Schutzgebiet). Die Schutzmacht gewährt dem Schutzgebiet vor allem militärischen Schutz, wofür sie Einfluss auf die Außenpolitik des Schutzgebietes gewinnt, meist auch auf Finanzen und Wirtschaft. Das Protektorat unterscheidet sich von der Kolonie durch größere Autonomie.  
Pygmäen griechisch pygmaios: eine Faust lang, zwergenhaft. Bezeichnung für klein gewachsene dunkelhäutige Menschen.
Nach altägyptischen Quellen sollen die „Tänzer der Götter“ mit ihrem Gesang schon Pharao Pion II. erfreut haben. siehe auch: Aka
Homer erwähnte Pygmäen, die gegen ihre Saatfelder verwüstende Kraniche kämpften. Für Herodot galt das Land südlich von Afrika als die Heimat dieser Menschen.
Heute werden zu den Pygmäen Menschen im tropischen Regenwald Zentralafrikas, auf Malacca (die Senang), den Philippinen (z. B. die Aeta), im zentralen Neuguinea (verschiedene Völker) und auf den indischen Andamanen gerechnet.
 
     
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