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| News |
26.
Juli 2004,
Köln
AFRIKA REMIX
Zeitgenössische Kunst eines Kontients
24. Juli - 7. November 2004 museum kunst palast Köln |
88
Künstler aus 25 Ländern präsentieren
die Vielfalt Afrikas. Neben den Werken der bildenden Kunst
stehen
daher auch der afrikanische Film, die Dokumentarfotografie,
Design, Mode, Musik und Literatur. So schafft das Museum einen
lebendigen Ort, der eine kaleidoskopartige Vision dieses Kontinents
herstellt.
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| Seit
Jean-Hubert Martin Leiter des museums kunstpalast ist macht
es von sich Reden - weit über die Grenzen Nordrhein-Westfalens
hinaus. Andy Warhol. The Late Work.", "Das endlose
Rätsel. Dali und die Magier der Mehrdeutigkeit." oder
auch "Altäre. Kunst zum Niederknien." begeisterten
Besucher wie Fachwelt. Jetzt präsentieren 88 Künstlern
und Künstlerinnen aus 25 afrikanischen Ländern ihre
Werke in der Ausstellung „Afrika Remix“. Das Spektrum
der 137 ausgestellten Werke und Werkgruppen umfasst Malerei,
Zeichnung, Skulptur, Assemblage, mehrteilige Installationen,
Fotografie, Video, Film sowie in Exkursen afrikanisches Möbeldesign,
afrikanische Musik, Literatur und Mode. Gezeigt werden Arbeiten,
die in den letzten 10 Jahren oder aktuell für die Düsseldorfer
Ausstellung entstanden sind. |
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Die
im Düsseldorfer museum kunst palast startende Ausstellung „Afrika
Remix“ entstand in Kooperation mit der Hayward Gallery
in London, dem Centre Georges Pompidou in Paris und dem Mori
Art Museum in Tokio, wo sie im Anschluss Station machen wird.
Unter der Leitung des in Paris lebenden, aus Kamerun stammenden
Schriftstellers und Chefredakteurs der „Revue Noire“,
Simon Njami, erfolgte die Erarbeitung des Ausstellungskonzepts
und die Auswahl der Künstler.
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„Die
Ausstellung wirft Fragen auf: Was ist zeitgenössische
afrikanische Kunst und was können wir heute darüber
sagen und zeigen, nach all den Erfahrungen, die in Europa gemacht
wurden? Gibt es irgendeine brauchbare Definition? Kommt sie
dem westlichen Ansatz nahe oder ist sie weit davon entfernt?
In welcher Hinsicht? Wir geben gar nicht vor, die Antworten
liefern zu wollen, sondern möchten Fragen stellen, die
nie zuvor gestellt worden sind. Wir möchten uns auf den
Zauber eines Kunstwerkes konzentrieren, das im Rahmen des Konzeptes
einer Ausstellung gezeigt wird, welche einen Überblick
darüber gibt, was Afrika heute sein könnte. Wie die
afrikanische Kunst von morgen aussehen könnte und welches
die fehlenden Bindeglieder zwischen dem alten Afrika und dem
Afrika von heute sind. Wir haben keine klare Vorstellung von
den Ergebnissen. Wir wissen aber, dass wir versucht haben,
uns aus den zahlreichen Denkfallen zu befreien, durch die unser
allgemeines Bild von Afrika gekennzeichnet ist.“ Simon
Njami |
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In
der facettenreichen Schau, die die lebendige Kunstszene Afrikas
und der afrikanischen Communities außerhalb des Kontinents
widerspiegelt, finden sich international bekannte Künstler
wie die Documenta-Teilnehmer David Goldblatt, Bodys Isek Kingelez,
William Kentridge, Pascale Marthine Tayou und der jüngst
für den Turner-Preis nominierte Yinka Shonibare. Gleichberechtigt
zu diesen renommierten Künstlern finden ebenso Autodidakten,
zu denen u.a. Fernando Alvim, Fernando A. Mabote, genannt Titos,
und Abu-Bakarr Mansaray gehören, in der Ausstellung ihren
Platz. Vertreten sind Künstler wie Frédéric
Bruly Bouabré, Chéri Samba oder Bodys Kingelez,
die seit ihrer Teilnahme an der von Jean-Hubert Martin 1989
in
Paris gezeigten, aufgrund ihrer globalen Perspektive Bahn brechenden
Schau „Magiciens de la Terre“ einen Platz auf dem
internationalen Kunstmarkt eingenommen haben. Außer dem
Künstler Gera, der 2000 verstarb, sind ausnahmslos Werke
lebender Künstler in der Schau präsent.
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„Es
erscheint mir wichtig zu erwähnen, dass die Künstlerauswahl
aufgrund von persönlichen Atelierbesuchen stattgefunden
hat; teilweise während mehrerer Reisen, die Simon Njami
quer durch Afrika unternommen hat.“
Jean-Hubert Martin
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| Zu
den ältesten Künstlern der Ausstellung gehören
mit dem Geburtsjahr 1923 neben dem Zeichner Bouabré auch
der Bildhauer Jackson Hlungwani. Die Videokünstlerin Michèle
Magema, geboren 1977, und der Photograph N’Dilo Mutima,
geboren 1978, zählen dagegen zu den jüngsten Vertretern
afrikanischer Kunst. |
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„Die
enorm vielfältige, junge Künstlergeneration Afrikas
war es, die den Ausschlag für diese Ausstellung gab. Das
Attribut „Remix“ meint gerade dies: dass die Karten
neu gemischt sind; wir es mit einer hybriden Situation zu tun
haben, in der auch die Globalisierung ihren Widerhall findet.
Viele der Künstler reisen viel, einige von ihnen haben mehrere Wohnsitze
und pendeln zwischen Afrika und anderen Kontinenten hin und her, was mit ein
Grund ist, weshalb diese Ausstellung keinen Unterschied macht zwischen Künstlern,
die in Afrika leben, und solchen, die ihr Dasein in der „Diaspora“ fristen.
Afrika Remix ist jedoch auch als Antwort auf die Enttäuschung der letzten
Documenta zu verstehen. Die geringe Zahl afrikanischer Künstler, die Okwui
Enwezor in Kassel zeigte, war für viele – auch für das Kuratorenteam
von Afrika Remix unbefriedigend.“
Jean-Hubert Martin |
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„Afrika
Remix“ setzt auf die „Präsenz des Gegenwärtigen“ und
stellt somit die Verbindung der Kunst zum Leben, wie sie in den
einzelnen Werken konzeptionell, ästhetisch und formal reflektiert
wird, in den Vordergrund. Thematisch gliedert sich die Schau
in drei konzeptuelle Themenschwerpunkte und bündelt
die Vielfalt der künstlerischen Ansätze in den Kategorien:
Body & Soul
History & Identity
City & Land |
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| Die
Ausstellung geht anschließend nach London (10.2. - 17.4.05),
Paris (15.5. - 20.8.05) und Tokio (Juni. - Sept. 2006). |
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Zur
Ausstellung erscheint im Hatje Cantz Verlag ein Katalog mit dem
gleichnamigen Titel "Afrika Remix" mit ca. 352 Seiten
und ca. 320 Abb., davon ca. 240 farbig.
mehr Info dazu unter Büchern |
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| mehr
Info zur Ausstellung:
museum kunst palast
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Donnerstag, 17.05.2012 19.5.1925 Malcolm X als Malcolm Little in Omaha, Nebraska, geboren 20.5. Nationalfeiertag der Republik Kamerun 21.5. Welttag der kulturellen Vielfalt |
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Soll es reichlich fließen, reichlich andre lass genießen. Johann Wolfgang von Goethe |
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Fotos, enstanden während der Eröffnung der Ausstellung: Simon Njami, Kurator,
eröffnet die Ausstellung, Jean-Hubert Martin, Museumsleiter, und der segnende
Priester,
anschließend beim Anschneiden der großen Torte - Anspielung auf das Jubiläum
zur
Teilung
Afrikas
- und
Werke der Künstler |
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