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| News |
| November 2009 ,
München |
Bonner Aufruf
Eine andere Entwicklungspolitik! |
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| Bereits im September 2008 startete ein Initiative für eine andere Entwicklungspolitik. Ein Kreis von Leuten hatte sich um Rupert Neudeck und Prof. Winfried Pinger gebildet, Menschen, die die Entwicklung Afrikas mit besonderem Engagement verfolgen. |
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| Der Journalist Rupert Neudeck ist bekannt als Gründer des Komitee Cap Anamur und durch die Rettung tausender vietnamesischer Flüchtlinge - der „boat people“ - im Chinesischen Meer mit der Cap Anamur 1979. |
| Winfried Pinger ist Rechtswissenschaftler und war 1982-1998 Entwicklungspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. |
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Zum Initiativkreis des Aufrufes zählen weiterhin:
Sigurd Illing, 28 Jahre Tätigkeit in 7 afrikanischen Ländern, u.a. als Präsidentenberater (GTZ),
Sonderbeauftragter der EU für Somalia, EU-Botschafter in Uganda 2001-2006
Volker Seitz, Botschafter a.D., 17 Jahre Afrikaerfahrung in 5 Ländern; u.a. 1996-1999 Botschafter in Benin und 2004-2008 in Kamerun
Prof. Dr. Peter Molt, Uni Trier; langjährige Afrikaerfahrung u.a. 1976-1978 UNDP Resident Representative in Togo; 1978-1981 in Burkina Faso; ehem. Geschäftsführer DED und Vorsitzender VENRO
Kurt Gerhardt, Journalist, Themenschwerpunkt u.a. „Afrika“; 1983–1986 Landesbeauftragter des Deutschen Entwicklungsdienstes (DED) im Niger
Martin J. Wilde, Geschäftsführer Bund Katholischer Unternehmer (BKU); ehem. Mitarbeiter Konrad-Adenauer-Stiftung in Ghana und Nigeria
Dr. André Munzinger, Evangelischer Theologe, Uni Köln
Forschungsschwerpunkt u.a. „Entwicklung und Globalisierung“; „Aktion 2015“
Stefan Götz, Ehem. Referent der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Zusammenarbeit und Entwicklung; „Aktion 2015“ |
Die lange Liste der Unterzeichner können Sie auf der Seite des Aufrufts nachlesen. Unterzeichner |
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Diese Unterzeichner erklären sich mit der Idee identisch, dass nach einem halben Jahrhundert personeller und finanzieller Entwicklungshilfe für Afrika festgestellt werden kann, dass diese Politik versagt hat und die Ergebnisse weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben sind. Das liegt v.a. daran, dass der „Norden“ Afrika eben nicht von außen entwickeln kann und weder die Umverteilung von Geld noch die Gleichung „mehr Geld = mehr Entwicklung“ nachhaltig Erfolg mit sich bringen. Im Gegenteil, unser Helfersyndrom verhindert zunehmend die Eigeninitiative und lähmt die Gesellschaft, die nur noch auf die ausgestreckten Geberhände warten. Aufgaben, die der Staat erledigen müsste, werden von Helfern übernommen. Die dabei eingesparten Staatsgelder wandern in private Taschen. Darüber hinaus hat sich für die Helfenden eine ganze Maschinerie, man könnte auch sagen Industrie entwickelt - von der Erlernung des Berufs "Entwicklungshelfers" über die Logistik der Hilfsgütertransporte bis zur Ausrüstung der Helfer vor Ort. Das alles sind Kreisläufe, die es zu durchbrachen gilt - ebenso wie die ständig steigende"Budgethilfe", die Korruption und Unterschlagung fördert.
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| Die Forderungen des Bonner Aufrufs: |
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klare Durchsetzung der Verantwortlichkeiten |
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Neuorientierung der Zusammenarbeit: wo immer möglich, weg von staatlichen Partnern und hin zu gesellschaftlichen Gruppen, die sich selbst organisieren und verwalten |
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Übertragung der Entscheidungsbefugnis über bilaterale Entwicklungszusammenarbeit auf die deutschen Botschaften, die personell entsprechend ausgestattet werden muss |
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Konzentration unserer Hilfe auf das, was sich als besonders förderungswürdig erwiesen hat:
Grund- und Berufsbildung, Kleinkredite und arbeitsintensive und beschäftigungswirksame Durchführung von Infrastrukturmaßnahmen. |
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| Die Unterzeichner sind sich weiterhin darin einig, dass der Kurs der Entwicklungshilfe radikal geändert werden muss, wenn wir in einem weiteren halben Jahrhundert nicht vor einer ähnlichen Situation wie heute stehen wollen. |
| Seit September 2008 ist zu diesem Thema eine Diskussion entbrannt, die vielleicht am 24. November in Bonn Ihren Höhepunkt findet (siehe Termin unten) |
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| Termin: |
Podiumsdiskussion zum Thema
„Was will und kann Entwicklungshilfe in Afrika?“
24. November 2009 • 19.30 Uhr
Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland
Willy-Brandt-Allee 14 • 53113 Bonn
mehr zu diesem Event |
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| neue Artikel: |
Neue Artikel zum Thema finden Sie auf der Seite der Initiative News |
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| offizielle Seite zum
Bonner Aufruf
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Freitag, 12.03.2010 1968 Mauritius wird unabhängig - Nationalfeiertag 16.3.1995 Mississippi schafft - 150 Jahre nach den anderen US-Bundesstaaten - die Sklaverei auch gesetzlich ab 20.3.1956 Tunesien wird unabhängig. Nationalfeiertag |
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Jemandem ein Drittel von einem Fisch zu geben ist nur ein einmaliges Abendessen; ihm beizubringen wie man angelt bedeutet dagegen Nahrung für immer. afrikanisches Sprichwort |
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Empfehlenswerte Literatur:



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