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Juli 2004, Ludwigsburg
Konzert jenseits von Klassik:
Rokia Traoré - Schöne Rebellin aus Afrika - bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen
am 1.7. 2004 Karlskaserne Ludwigsburg

Rokia Traoré (Vocals, Gitarre), Sylvia Laube (Backing Vocals), Adama Diarra (Balafon), Alou Coulibaly (Kalebasse), Mamah Diabate, Andra Kouyate (N´goni), Christophe "Disco" Minck (Bass)

 

Die Ludwigsburger Schlossfestspiele – ein Festival, das weit über die Grenzen Baden-Württembergs hinaus bekannt ist, vor allem wegen der hohen künstlerischen Qualität. Auch 2004 gibt es wieder ein umfangreiches Programm aus Oper, Tanz, Schauspiel, Kabarett, Chansonabende, Bildende Kunst, Crossover-Events und spektakuläre Open-Air-Veranstaltungen. Außerdem Symposien zu musikalischen und gesellschaftspolitischen Themen. Vom 4. Juni bis 19. September sind es insgesamt rund 90 Veranstaltungen. Das prächtige Barockschloss wie auch die anderen attraktiven Locations geben dem Festival einen beeindruckenden Rahmen.

 

So war es auch bei dem Konzert, das – jenseits von Klassik – sich der afrikanischen Musikszene zuwandte. Die alte Reithalle der Karlskaserne – ganz in schwarz gekleidet – ließ die junge Musikerin aus Mali, Rokia Traoré, noch zarter und bescheidener erscheinen. Eine barfüßige Diva sieht man hier wohl eher selten. So zurückhaltend aber die Farbigkeit der ganz in Erdfaben gehaltenen Bühne und der Akteure waren, so üppig und vielseitig füllte der unverwechselbare Mali-Sound den Raum. Obwohl ganz anders interpretiert als von der traditionellen westafrikanischen Musikerkaste, den Griots, hörte man doch sofort die Heimat der Sängerin heraus. Die traditionelle N‘goni (eine Banjo-ähnliche Gitarre), das Balaphon (einer Art Xylophon), der E-Bass und Rokias Gitarre waren zwar auf den ersten Blick eine ungewöhnliche Instrumentenkombination, machen aber ihr besonderes Credo aus. Rokia Traoré stand auf der Bühne als eine moderne, aufrechte und selbstbewusste Musikerin, eine Rebellin, die ihre Ziele in einer unendlich tiefgründigen Musik mit unwiderstehlich schöner Stimme zum Ausdruck bringt. Wie meist sang sie in ihrer Muttersprache Bambara – poetische Balladen von der Zerbrechlichkeit der Beziehungen, vom Leid der Kinder und von der Stellung der Frau in der Gesellschaft Afrikas.

 
In Ludwigsburg ließen sich letztendlich fast Tausend Besucher mitreißen und verwandelten den Konzert- in einen Tanzsaal. Alles fügte sich – zu einem großen Kunsterlebnis.
 

Weitere Konzerte:
JULY 2004
02 TBC Rudolstadt(D) Festival
04 Montreux(Ch) Montreux Jazz Festival
05 TO 10/07 ITALY Tour
11 Rotterdam(Nl) North Sea Jazz
13 Saintes(F) Festival d'Eté
15 Lorrach(D) Lorrach Voices
22 Nice(F) Nice Jazz Festival
23 Carhaix(F) Festival des Vieilles Charrues
24 Reading(Uk) Womad Festival
25 Cajarc(F) Africajarc Festival
AUGUST 2004
04 Budapest(H) Sziget Festival
07 Crozon(F) Festival du bout du monde
09 Sète(F) Fiesta Latina

 

mehr Info:
offizelle Seite von Rokia Traoré
CDs von Rokia Traoré
Ludwigsburger Schlossfestspiele

 

 

 

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Volksweisheit aus Nigeria
 











Fotos oben:
Rokia Traoré
Ludwigsburger Schlossfestspiele
am 1.7.2004

 

     
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