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März 2009, Stuttgart
Gutes Klima für Afrika! 1. Stuttgarter Forum für Entwicklung

 

Unter Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler fand am 13.3.2009 im Haus der Wirtschaft in Stuttgart das erste Forum für Entwicklung statt. Insgesamt über 600 Gäste waren zur Tagung der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ), des Bischöflichen Hilfswerk MISEREOR e.V. und zahlreicher weiterer Institutionen der Entwicklungspolitik auch von weit her angereist um die interessanten Referate über zu Mikrofinanzierung, nachhaltiger Landwirtschaft, Wirtschaftsförderung, Berufsbildung für Frauen, Medienarbeit, politischer Transformation, kommunaler Entwicklungszusammenarbeit, Gesundheitswesen, Erdölförderung und Klimawandel zu hören und zu diskutieren.

 
Ziel des Kongresses war es v.a. die positiven Entwicklungen in Afrika zu thematisieren und Anregungen zu geben, was zu deren Stärkung auf kommunaler, kirchlicher und wirtschaftlicher Ebene hierzulande getan werden kann.
 

Schon in seiner Begrüßungsrede unterstrich der baden-württembergische Ministerpräsident H. Oettinger die Notwendigkeit nachbarschaftlicher Hilfeleistungen zwischen Afrika und Europa. Sie ergäbe sich bereits aufgrund der regionalen und geschichtlichen Nähe. Er forderte mehr Austausch von Schülern, Studenten, Arbeiter und Wissenschaftler, um ein besseres Kennenlernen und damit wahre Partnerschaft zu ermöglichen. Nur was man wirklich kennt kann man verstehen und fördern. Die Präsidentin des Panafrikanischen Parlaments der Afrikanischen Union, Gertrude Mongella, drückte es mit einem Bantu-Sprichwort aus: „Ich bin, weil du bist und du bist, weil ich bin.“ Das heißt nichts anderes als partnerschaftliches Miteinander auf gleicher Augenhöhe. Afrika kann nicht ohne Europa leben, aber auch umgekehrt – Europa nicht ohne Afrika. Heute sei Afrika entschlossen, den Kontinent zu entwickeln, die Demokratisierung voranzutreiben, das Gesundheits- und Schulwesen zu verbessern und einen gemeinsamen Markt zur Stärkung des Außenhandels nach dem Vorbild der EU aufzubauen. Im Kaffeeanbau praktizieren Kenia, Tansania und Uganda bereits eine solche gemeinsame Strategie. Was Afrika braucht seien moderne Technologien, Infrastrukturverbesserungen, Wissen, Experten. Afrika fehle der Anschluss an den weltweiten Datenhighway. Noch ist das Radio das wichtigste Medium zum Verbreiten von Nachrichten und vile zu oft sind die schlechten Nachrichten gute Nachrichten. Aber das soll sich ändern und so bestand sie auch in der abschließenden Podiumsdiskussion entschieden darauf, nicht die Probleme sondern die positiven Entwicklungen in Afrika, die Erfolge und die Chancen des afrikanischen Kontinents aufzuzeigen und zu diskutieren.

 
Solche Erfolge waren in den 11 verschiednen Foren in kleinen Gruppen diskutiert und beim Mark der Möglichkeiten ausgestellt und erklärt worden. Immer wieder wurde deutlich, dass es neben den augenscheinlichen Unterschieden zwischen Afrikanern und Europäern auch unzählige Gemeinsamkeiten und v.a. eine große Übereinstimmung der Werte gibt. Und so werden die Afrikaner eines Tages mit Stolz sagen: Afrika ist, weil Europa ist! Und die Europäer: Europa ist, weil Afrika ist!
 

Zu Gertrude Ibengwe Mongella:
Sie wurde 1945 auf Ukewere, einer Insel im Viktoriasee, in Tansania geboren. Sie ist Mutter von 7 Kindern, von denen 4 noch leben. Sie war Frauenministerin, Tourismusministerin und Ministerin ohne besonderen Aufgabenbereich in Tansania sowie Diplomatin im Dienst der Vereinten Nationen. Seit September 2004 ist sie Präsidentin des Panafrikanischen Parlaments der Afrikanischen Union.

 

Eine Dokumentation zur Tagung wird gerade erstellt und kann in Kürze über die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg bezogen werden.

 

mehr Info:
Veranstaltungsflyer mit Programm
Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ)

 

 

 

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Fotos oben:
Podiumsdiskussion mit Gertrude Mongella, Präsidentin der AU
Foren und Markt der Möglichkeiten
sowie Gespräche ...
am 13.3.2009
im Haus der Wirtschaft Stuttgart

 

     
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